Ein paar Tipps zum Thema Liebeskummer bekämpfen

Liebeskummer ist nicht nur ein Thema bei Jugendlichen. In unserer heutigen Zeit sind Scheidung und Trennung fast alltäglich. Immer mehr Menschen leiden unter dem Trennungsschmerz und versuchen ihn zu bewältigen.

Ob jung oder alt, Frau oder Mann, Liebeskummer ist eine Erfahrung, die jeder Mensch in seinem Leben einmal macht. Manche Menschen leiden öfter darunter, und jedes Mal ist der Kummer eine ganz persönliche Erfahrung, mit der ein jeder auf seine eigene Art und Weise umgehen muss.

Am Anfang einer persönlichen Krise ist es schwer, auf Ratschläge einzugehen, weil der akute Trennungsschmerz vorrangig ist und bewältigt werden muss. Liebeskummer ist eine Erfahrung im Leben jedes Menschen und sollte als solche verstanden werden. Der erste Liebeskummer eines Jugendlichen gehört zur normalen Entwicklung und braucht auch meist nicht bekämpft oder behandelt zu werden. Freunde und Klassenkameraden, die meist zur gleichen Zeit ähnliche Erfahrungen sammeln, teilen den Kummer, trösten sich gegenseitig und fangen einander auf. Ganz so einfach ist es jedoch bei Erwachsenen nicht. Oft passiert es, dass Menschen, die eine gescheiterte oder unerfüllte Beziehung erleben, sich komplett zurückziehen oder seelisch krank werden. Was kann man tun, um den Schmerz zu bekämpfen? Ist es ratsam, sich zunächst zurückzuziehen und eine Art Gefühlsanalyse zu betreiben, oder sollte man sich direkt ins Getümmel stürzen, um sich abzulenken?

Beide Alternativen sind möglich und können beim Liebeskummer bekämpfen helfen. Grundsätzlich sollte man das tun, wonach man sich fühlt, und was einem hilft, den Schmerz zu bewältigen. Manche Menschen suchen die Ruhe in der Natur. Andere betreiben Sport um sich aktiv abzulenken, und wieder andere suchen direkt eine neue Beziehung, wobei dies erfahrungsgemäß nicht die beste Lösung ist. Grundsätzlich sollte man sich selbst etwas Gutes tun – sich ein Pflegeprogramm für Körper und Seele verordnen sozusagen. Frauen setzen das häufig in Form von Wellnessanwendungen, einer neuen Frisur oder eines neuen Outfits um. Männer werden oft sportlich aktiv oder suchen verstärkt die Nähe zu ihren Freunden und Vereinen. Sonne, Meer und fröhliche Musik haben seit jeher geholfen, das Herz und die Seele zu heilen. Wem sich die Möglichkeit bietet, und wer es sich leisten kann, sollte einen Kurzurlaub in Erwägung ziehen. Der Abstand zur vertrauten Umgebung ist oft ein bewährtes Radikalmittel für persönliche Lebenskrisen und hilft dabei, neue Perspektiven zu sehen.

Gute Freunde, mit denen man über alles reden kann, hat nicht jeder. Dabei hilft ein vertrauliches und offenes Gespräch, um seine eigenen Gefühlsregungen zu verstehen. Für Menschen, die das Gespräch suchen, aber keinen eigenen Ansprechpartner haben, bieten einige Einrichtungen Hilfe an. Es gibt Ärzte, die mit Krisen- und Stresssymptomen vertraut sind und den Beziehungsgeschädigten durch Gespräche und gleichzeitig einer gesundheitlichen Betreuung auffangen. Zusätzlich kann man sich mit seinem Kummer auch an die Telefonseelsorge wenden, die in fast allen Städten zu finden ist. Schlechte Begleiter in der Krise sind Selbstmitleid, Schuldgefühle und Alkohol. Selbstmitleid und Schuldgefühle blockieren nur und führen in eine emotionale Sackgasse, mit Alkohol wird der Kummer nur kurzfristig ertränkt und nicht bewältigt.